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Die neue Google Search Console im Betatest

by Sven Giese | giese@smartlemon.de

Google und seine Ankündigungen sind immer so eine Sache für sich. Umso bemerkenswerter ist es, wenn es dann auch tatsächlich konkret wird. So hatte man seitens der Suchmaschine bereits seit Längerem eine deutliche Erweiterung bzw. Überarbeitung der Google Search Console (GSC) angekündigt, sich aber hinsichtlich eines konkreten Zeitplans bzw. möglicher Features sehr bedeckt gehalten. Die Neuerungen, so ließ man seitens der Suchmaschine gewohnt vage verlauten, sollen auf jeden Fall allen Webmastern und SEOs die Arbeit deutlich erleichtern.

Seit August 2017 machten dann Berichte (inkl. Screenshots) über eine erste Beta-Phase die Runde. War diese noch auf einen sehr kleinen Nutzerkreis – wohl primär in/aus den USA – beschränkt, vermeldete das offizielle Google-Blog am 8. Januar 2018, dass in den nächsten Wochen alle User des Tools diesen Zugriff bekommen sollen.

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Wie finde ich heraus, ob ich schon Zugang zur Beta-Version der GSC habe?

Nach welchen Kriterien bzw. in welcher zeitlichen Reihenfolge diese Freischaltung erfolgt, ist aufgrund der Blogartikels nicht ganz klar, aber siehe da, heute Morgen kam eine Nachricht über die GSC, dass ein Kundenprojekt schon den Zugriff erhalten hat.

Screenshot Google Search Console mit Link zur neuen Beta-Version aus dem alten Dashboard heraus.
Screenshot Google Search Console mit Link zur neuen Beta-Version aus dem alten Dashboard heraus.

Ein Grund mehr, die E-Mail-Benachrichtigungen des Tools zu aktivieren. Wer dies nicht will/kann/darf oder schlichtweg nichts davon wusste, bekommt aber auch einen Hinweis über das GSC-Dashboard. Alternativ lässt sich aber auch über eine eigens eingerichtete URL prüfen, ob eine oder mehrere der vorhandenen GSC-Properties hier bereits Zugang besitzen (siehe folgenden Screenshot und die Liste der weiterführenden Links unten):

Screenshot: Test, ob Beta-Zugang zu neuen Search Console vorhanden ist: https://search.google.com/search-console

Ist man für die Beta-Phase freigeschaltet, so findet sich in der linken Navigationsleiste auch ein direkter Link, mit dem zur neuen Version wechseln kann. Die deutsche Version scheint zwar optisch noch nicht ganz eingepasst zu sein, erfüllt hier aber natürlich ihren Zweck (siehe Screenshot oben).

Google Search Console Beta: Optische Annäherung an Adwords und neue Statusberichte

Laut Googles Blog-Post umfasst die Beta allerdings erst einige ausgewählte Funktionen. Dementsprechend werden wohl auch noch beide GSC-Versionen eine ganze Weile parallel laufen (siehe zur Arbeit mit der aktuellen GSC auch unsere Buchbesprechung SEO mit Google Search Console von Stephan Czysch). Folgende Reports stehen dem Nutzer aktuell zur Verfügung (Stand: 11. Januar 2018):

  • Search Performance (dt. Leistung)
  • Index Coverage (dt. Indexabdeckung)
  • AMP Status
  • Job Posting

Positiv fällt auf, dass trotz der Beta-Version das gesamte Tool schon auf Deutsch vorhanden ist. Das gilt übrigens auch schon für Teile der Dokumentation. Lediglich die Inhalte einiger Hilfs-ToolTips zu den einzelnen Kennzahlen scheinen noch nicht übersetzt worden zu sein.

Farblich und strukturell orientiert sich auch die Search Console an dem neuen AdWords-Design. Wer hier unterwegs ist, dürfte sich also relativ schnell zurecht finden. In der aktuellen Version lassen sich (Stand: 9. Januar 2018) anhand der Navigation auf der linken Seite zwei große Segmente unterscheiden: Status-Reports und Sitemaps. Hier finden sich dann auch Hinweise auf die Hilfe, eine Feedback-Funktion und die Möglichkeit wieder zur alten GSC-Version der jeweiligen Property zurückzukehren.

Screenshot: Dashboard der neuen Google Search Console mit Statusberichten

 

Die oben genannten Punkte finden sich als Status-Reports dann auch auf der Startseite der neuen Search Console mit einer jeweils eigenen Grafik, welche den zeitlichen Verlauf in einem Kurvendiagramm abbildet (siehe über die Möglichkeiten zur Arbeit mit GSC-Reports auch unseren Blog-Beitrag: Google Search Console in der Praxis – Fünf Reports für SEO-Einsteiger). Kernstück bildet hier natürlich nach wie vor das Monitoring des organischen Traffic. Da beim vorliegenden Projekt aber (noch) keine AMP-Seiten und strukturierte Daten hinterlegt sind, gibt es als zusätzlichen Report nur die Indexabdeckung und ein Fenster namens Verbesserungen, das aktuell aber keine Informationen hält (siehe dazu auch den vorherigen Screenshot).

Sitemaps-Bericht: Noch alles wie gehabt

Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle noch der oben angesprochene Sitemap-Bereich bleiben. Im Gegensatz zu den anderen Report-Funktionen lassen sich hier – bis auf das veränderte Design -, eigentlich keine gravierenden Änderungen feststellen. Man kann halt seine XML-Sitemaps einreichen und deren Status durch die Google Search Console überwachen lassen.

Screenshot: Sitemap-Report in der neuen Google Search Console.

Von hier aus kann man sich dann entweder mit Klick auf das Icon direkt zum Bericht Indexabdeckung navigieren (s.o.) oder die im Sitemap-Index hinterlegten XML-Dateien durch Klick auf den Dateinamen ansteuern.

Screenshot: Detail-Report zu einer Sitemap-Index-Datei in der Google Search Console.

Search Performance – Leistungsbericht

Mit Klick auf den jeweiligen Bereich gelangt man dann in die bekannten Detail-Berichte (inkl. der verschiedenen Filter-Optionen). Optisch wirkt das insgesamt sehr aufgeräumt, wobei das genutzte Farbschema bei den Filtern meiner Meinung nach eher gewöhnungsbedürftig ist und in der finalen Version individualisierbar sein sollte. Dies aber nur als Randbemerkung. Die größte Neuerung verbirgt sich nämlich in den vorhandenen Daten selbst.

Screenshot des Reports Search Performance - Leistungsbericht in den neuen Google Search Console

Fragt man SEOs, welches Feature sie sich unbedingt für die Google Search Console wünschen, so dürfte eine deutlich größere Datenhistorie sicherlich zu den meistgenannten Antworten gehören. Mit dem vorliegenden Update der GSC stehen hier aber nicht nur die ursprünglich angekündigten zwölf, sondern maximal sogar 16 Monate an historischen Suchdaten für die Analyse zur Verfügung. So oft ist es mir auch noch nicht passiert, dass die GSC theoretisch eine deutlich längere Datenhistorie für ein Projekt hätte anbieten können. 😉

Übersicht Suchdaten-Historie in der neuen GSC, die fortan einen Zeitraum von maximal 16 Monaten abdeckt.

 

Index Coverage – Indexabdeckung

Die zweite große Neuerung sind die deutlich umfassenderen Informationen zum jeweiligen Indexstatus einer URL. Folgende Unterscheidung lässt sich in der GSC nun vornehmen:

  • Seiten mit Fehlern: Können nicht indexiert werden (rot).
  • Seiten mit einer Warnung: Die URLs, die aufgrund der Warnungen indexiert oder nicht indexiert sind (gelb).
  • Gültige Seiten: Die zum gewählten Zeitpunkt indexierten Seiten (grün).
  • Ausgeschlossen: URLs, die gezielt von der Indexierung ausgeschlossen sind (grau).

In Ergänzung lässt sich dann auch noch die Datenquelle definieren (alle bekannte oder alle eingereichten Seiten oder die XML-Sitemap). Zusätzlich können noch per Klick die Impressions angezeigt werden. Hier scheinen allerdings nur die jeweils letzten drei Monate der Suchdatenhistorie zur Verfügung zu stehen (siehe Screenshot).

Screenshot des Statusberichts: Index Coverage – Indexabdeckung.

Detailberichte zum Problemen im bzw. mit dem Google Index

Interessant wird die Sache dann mit dem folgenden Report. Denn hier liefert die neue Search Console dann die entsprechenden Fehlermeldungen und gefunden Probleme. Im Gegensatz zur alten Version erhält man hier sozusagen alles auf einen Blick.

Ebenfalls neu ist die Anzeige einer Trendlinie zu den einzelnen Meldungen. Auf diese Weise lässt sich im Zuge der Optimierung einer Website im Blick halten, welche Entwicklung (positiv oder negativ) der jeweilige Bereich genommen hat. Definitiv eine prima Ergänzung. Wenn ich es richtig sehe, reichen diese Trenddaten ebenfalls nur drei Monate zurück. Fehler sollte man aber sowieso immer möglichst zeitnah angehen, insofern ist das an dieser Stelle völlig ausreichend. 😉

Screenshot des Statusberichts: Index Coverage – Indexabdeckung - Details und Trendlinien.

Durch einen Klick gelangt man dann in den entsprechenden Detail-Bericht, welcher die jeweilige Trendentwicklung und die betroffenen URLs benennt. Dies ist im Prinzip die modernisierte Fassung des klassischen Crawling-Fehler-Reports aus der alten GSC. Google weist hier auch nochmals deutlich darauf hin, dass dies exemplarische Daten sind, die sich nur auf den Zeitpunkt des letzten Crawlings beziehen oder ggf. das Tabellen-Limit von 1000 Zeilen überschreiten. An dieser Stelle dürfte es interessant sein, ob sich dieses Limit nach wie vor durch die API der GSC umgehen lässt. Im Report selbst können dann die jeweiligen Details der betroffenen URLs mit einem Klick in den vorhandenen Tools analysiert werden.

Screenshot des Statusberichts: Index Coverage – Indexabdeckung - Detailbericht und Fehlermeldungen für eine einzelne URL.

Während ich mit der Option des zusätzlichen Fensters nicht ganz warm werde, ist die neu eingeführte Sharing-Funktion sinnvoll (siehe Screenshot). Diese generiert einen entsprechend Link, der auch an externe Mitarbeiter oder Team-Mitglieder weitergegeben werden kann. Spart definitiv Zeit und macht den Zugriff auf die Daten der GSC deutlich besser kontrollierbar. Gerade wenn man mit externen Dienstleistern zusammenarbeitet.

Screenshot: Aktivierung der Linkfreigabe für eine gefundene Fehlermeldung aus der Beta-Version der Google Search Console

Feature Fehlerbehebung überprüfen: Höhere Priorität beim Crawling inkl. Benachrichtigung

Eine weitere Neuerung findet sich mit der Option „Fehlerbehebung überprüfen“. Wenn ich es richtig verstehe, soll sich diese – sagen zumindest die Autoren des Google-Blogposts -, insofern vom bisherigen „Als Korrigiert markieren“ unterscheiden, als Google diesen URLs dann eine höhere Priorität beim Crawlen zuweist.

Screenshot des Statusberichts: Index Coverage – Indexabdeckung - Detailbericht und Fehlermeldungen für eine einzelne URL.

Markiert man das jeweilige Problem als behoben bzw. korrigiert, setzt die Search Console den Status automatisch einen Hinweis, dass die betreffende URL erneut geprüft wird (siehe folgenden Screenshot). Parallel sendet das Tool dann auch eine Mail-Benachrichtigung (Message type: [WNC-10030260] ) an den Property-Inhaber, um auf diese Veränderung hinzuweisen. Interessante Randnotiz: Diese Nachrichten finden sich parallel auch im Postfach der alten GSC-Version, die darin enthaltenen Links leiten dann aber zur Beta-Version weiter. Der Nachrichtentext ist noch auf Englisch, dürfte aber in absehbarer Zeit – wie ein Großteil der vorliegenden Beta-Version – ebenfalls übersetzt werden.

 

Während viele SEO-Kollegen mit Zugang zur Beta von einigen zusätzlichen Reports berichten, liefert das uns zur Verfügung stehende Projekt nicht genügend Fehler (zum Glück), um alle Berichte abzubilden. So finden sich hier wohl u.a. auch  die Berichte: „Indexiert, obwohl durch robots.txt-Datei blockiert“ und „Indexiert, obwohl durch robots.txt-Datei blockiert“ (siehe dazu auch die Liste weiterführender Links unten).

Dies gilt leider auch für die neuen bzw. erweiterten Statusberichte für AMP-Seiten und Stellenausschreibungen. Sobald wir weitere GSC-Properties zur Verfügung haben, ergänzen wir diese mit einer passenden Übersicht bzw. Detail-Fotos.

Ein erstes Zwischenfazit: Überzeugt die neue Google Search Console in der Beta?

Grundsätzlich ist man mit der GSC-Beta auf einem sehr guten Weg. SEOs dürfte hier vor allem die deutlich größere bzw. längere Datenhistorie freuen. Die für uns sichtbaren Neuerungen bzw. Erweiterungen sehen alle sehr vielversprechend aus.

Was davon dann tatsächlich in der finalen Version erscheinen wird, bleibt abzuwarten. Dies auch vor dem Hintergrund, dass aktuell viele der bekannten GSC-Statusberichte noch nicht vorliegen. Exemplarisch sei hier u.a. auf das Thema mobile Nutzung und Links (intern und extern) verwiesen.

Trotzdem geben die neuen Features inkl. der Neustrukturierung einen Vorgeschmack auf die künftig effizientere Arbeit mit Google Search Console.

Update-Verlauf: Neue Features und Funktionen in der Google Search Console Beta

Wie mit den vorherigen Ausführungen ja bereits angekündigt, betrachtet Google die Beta-Version der neuen GSC als Work in Progress, in dessen Verlauf weitere Funktionen und Features in das Tool implementiert werden sollen. Inwieweit deren Funktionalität dann aus des klassischen Search Console stammt bzw. etwas gänzliches Neues darstellt, bleibt abzuwarten. Im Folgenden daher eine zeitliche Übersicht aller bisher dokumentierten Updates (inkl. Quellenangaben und Screenshots):

Neue Filterfunktionen im Leistungsbericht Search Performance – 12. Januar 2018

Die Beta-Version hat über Nacht drei neue Funktionen spendiert bekommen, mit denen sich die 16 Monate Suchdaten-Historie dann auch mit benutzerdefinierten Filtern und Vergleichsmöglichkeiten analysieren lassen. Im Detail sind dies:

  • Filter für Daten eines spezifischen Zeitraums.
  • Vergleichsmöglichkeit von frei definierbaren Datensätzen aus der Historie.
  • Filter- und Vergleichsfunktion nach Gerät (Desktop, Mobile, Tablet).

Diese bieten die bereits bekannte Funktionalität aus der alten Search Console, liefern im Kontext der deutlich größeren Datenmenge auch entsprechend mehr Möglichkeiten, die Entwicklung einer Domain bzw. URL zu bewerten (siehe dazu auch den folgenden Screenshot).

Screenshots der am 12. Januar 2018 neu hinzugefügten Filter- und Vergleichsoptionen in der neuen Google Search Console.

Marker „Neues Problem gefunden“ in der graphischen Zeitachse implementiert – 17. Januar 2018

Und weiter geht die Implementierung neuer, wenn auch nicht immer direkt sichtbarer Funktionen und Features. So findet sich seit dem 17. Januar 2018 ein neuer Marker namens „Neues Problem gefunden“ in der graphischen Darstellung des zeitlichen Verlaufs der Indexabdeckung. Sprich, man bekommt auch hier direkt angezeigt, wenn es ein neues Problem in diesem Bereich gibt. Per Klick geht es dann auch sofort zur jeweiligen Fehlermeldungen (siehe folgenden Screenshot):

Screenshot: Indexstatus - neuer Marker auf der zeitlichen Achse - Beta-Version Januar 2018 Google Search Console

Sharing-Funktion wohl noch im Beta-Status – 23. Januar 2018

Nachdem der SMART LEMON-Account im Laufe der letzten Tage eine ganze Reihe neuer Properties freigeschaltet bekommen hat, konnten wir die neu implementierte Sharing-Funktion auch etwas ausführlicher testen. Entgegen Googles eigener Dokumentation scheint diese aber noch nicht so 100%ig korrekt zu funktionieren. Zum einen lässt sich der Link nicht über den vorhandenen Button automatisch in die Zwischenablage des Rechners kopieren, zum anderen scheint die Teilbarkeit der Reports auch noch einige Macken zu haben.

Denn während eigentlich jeder, der über den jeweiligen Link verfügt, auch auf den entsprechenden zugehörigen Überprüfungsverlauf zugreifen können sollte, passiert in der Realität genau das Gegenteil. Google sagt, dass ich als externer User keine Zugriffsrechte für diese Property besitze. Weiterhin scheint derzeit der Zugriff auf diese Reports zwingend ein Google-Konto vorauszusetzen. Wir haben das auf zwei verschiedenen Rechnern mit jeweils drei Browsern geprüft – in allen Varianten kam die entsprechende Aufforderung zum Login.

Screenshot: Fehlermeldung GSC - Link zum geteilten Fehlerreport funktioniert nicht - Beta-Version Januar 2018 Google Search Console

Optische Anpassung der Report-Interfaces und visuelle Änderungen – 19. März 2018

Google hat eine ganze Reihe von grafischen Anpassung an den einzelnen Reports der GSC-Beta vorgenommen. Neu hinzugefügt bzw. überarbeitet wurden hier die folgenden Features.

Hinweiskarten zu Problemen im Report zur Indexabdeckung in der Google Search Console Beta.
  • Hinweiskarten zu Problemen im Report zur Indexabdeckung. Mit Klick auf den jeweiligen Hinweis erhält man eine Beschreibung des auftretenden Problems.
  • Die Spalte zu Abweichungen
  • Filter / Vergleiche verfügen über ein neues Aussehen und vorausgefüllte Werte. Anstatt der komplett in weißer Farbe gestalteten Oberfläche, gibt es nun einen modern erscheinenden, an Goolge Analytics angelehnten grauen Kopfbereich.
  • Verbesserungen bei der Datumsauswahl sowie in der Vergleichsansicht. Hier werden die Tage nicht mehr im Format „TT/MM/JJJJ“, sondern vereinfacht als Dauer der Zeitspanne angegeben.

Quelle: https://twitter.com/googlewmc/status/975786585684893696?ref_src=twsrc%5Etfw

Aprilscherz mit Rick Roll und Recrawl Button – 1. April 2018

Ankündigung eines neuen Features „Recrawl now“. Ein kompletter Recrawl der Seite klingt nach einem SEO-Traum, erweist sich mit Blick auf das Datum aber als waschechter Aprilscherz. Den Button gab es übrigens wirklich in der GSC, der Klick leitete aber zum YouTube des Rick Astley Songs Never Gonna Give You Up. Rick Roll für alle. 😉

Quelle: https://twitter.com/googlewmc/status/980045272687566848?ref_src=twsrc%5Etfw

„Darstellung in der Suche“: Neuer Filter im Report Leistung – 11. April 2018:

Die Filterfunktionen der Search Console erhalten ein weiteres Update. Mit dem Filter „Darstellung in der Suche“ wurde ein weiteres Features aus der klassischen GSC übernommen (siehe Screenshot). Falls vorhanden, lässt sich fortan die Performance folgende Aufwertungen einer URL – so vorhanden – analysieren:

  • Rich-Suchergebnis (engl. Rich Results)
  • AMP-Ergebnisse ohne Rich Media (engl. AMP non-rich results)
  • AMP Artikel (engl. AMP article)
  • Liste mit Stellenanzeigen (engl. Job Listing)
  • Stellenanzeige Detail (engl. job details)

Die „Darstellung in der Suche“ ist sowohl als Filter als auch über den Hauptnavigationspunkt „Leistung“ abrufbar. Natürlich stehen hier dann auch die entsprechenden Filter zur Verfügung.

Quelle: https://twitter.com/googlewmc/status/984095622197334017?ref_src=twsrc%5Etfw

Web Light-Ergebnisse als neuer Filter hinzugefügt – 14. Juni 2018

Der Leistungs-Report der GSC-Beta hat mit Web Light einen neuen Filter im Bereich „Darstellung in der Suche“ spendiert bekommen (siehe Screenshot). Dieser zeigt an, wie häufig Google eine abgespeckte Version einer URL ausgespielt hat. Google zeigt Nutzern, die mit einer langsamen Mobilfunkverbindung suchen, schnellere und schlankere Seiten an. Dazu werden diese Webseiten unmittelbar in eine Version transcodiert, die für langsame Netzwerke optimiert ist (siehe dazu auch: https://support.google.com/webmasters/answer/6211428)

Quelle: https://mobile.twitter.com/googlewmc/status/1007242926051688449

Search Console API kann auf 16 Monate Datenhistorie zurückgreifen – 18. Juni 2018

Eine der größten Neuerungen der neuen GSC ist die 16-monatige Datenhistorie. Zwar hatte man seitens Google schon beim Release der Beta angekündigt, dass diese Daten zukünftig natürlich auch per API zur Verfügung stehen sollen, danach herrschte diesbezüglich aber zunächst einmal Schweigen. Seit dem 18. Juni ist diese Datenhistorie auch per Search Console API abrufbar.

Quelle: https://twitter.com/googlewmc/status/1008754160618082304?ref_src=twsrc%5Etfw

Neues Tool zur URL-Inspektion – 25. Juni 2018

Die GSC bekommt mit dem URL-Inspektion Tool ein neues Feature spendiert. Fortan lassen sich Informationen zu Problemen bei der Indexierung oder etwa Structured Data-Fehlern auf URL-Basis analysieren (siehe dazu auch den beigefügten Screenshot). Folgende Informationen aus dem Google Index stehen dem User fortan über eine Suchmaske in der Search Console zur Verfügung:

  • Datum und der Status des letzten Crawlings.
  • Mögliche Fehler, die dabei oder bei der Indexierung aufgetreten sind.
  • Canonical URL für die Seite.
  • Informationen über eine potentielle Aufwertung wie AMP und Rich Results.

Großer Vorteil für SEOs und Webmaster ist hier, dass der Report zugleich auch alle weiteren Seiten anzeigt, die von gleichen Problemen betroffen sind.

Quelle: https://webmasters.googleblog.com/2018/06/new-url-inspection-tool-more-in-search.html

Verbesserung des Reports Indexabdeckung – 14. Juli bis 1. August 2018

Google gibt in der englischen Dokumentation der GSC bekannt, dass man am 14. Juli damit begonnen habe, den Report Indexabeckung auf ein neues, akkurateres System umzustellen. Dies findet sich auch als Hinweis auf ein Ereignis in der Google-Suche (engl. Google Search Update) in der Zeitleiste des entsprechenden Reports (siehe Screenshot). Wobei die Bezeichnung hier etwas irreführend ist, denn die Änderung bezieht sich klar auf die GSC, nicht die organische Suche. Also keine Panik. 😉

Aufgrund dieses Systemwechsels wurden allerdings im Zeitraum vom 14. Juli bis zum 1. August keine aktuellen Daten aufgezeichnet. Die in der Search Console ausgespielten Daten sind laut Google-Angaben Schätzungen bzw. Ableitungen des Datenbestands vom 1. August.

Quelle: https://support.google.com/webmasters/answer/6211453?hl=de#indexed

Drei neue Features in der GSC Beta ausgerollt – 15. August 2018

Und weiter wächst der Funktionsumfang der neuen Search Console. So sind seit dem 15. August drei neue Features implementiert worden, die man als Nutzer schon aus der klassischen GSC kannte:

  • Die Möglichkeit zum Hinzufügen und zur Verifikation von Webseiten
  • Nutzermanagement und Zugriffsverwaltung
  • Erzeugen eines Berichts zur mobilen Nutzererfahrung.

Quelle: https://twitter.com/googlewmc/status/1029669532330323968

Google kündigt Implementierung des Link Reports in der GSC Beta an – 21. August 2018

Einer der am meisten vermissten Berichte aus der klassischen Search Console war der Link-Report. Ariel Kroszynski und Roman Kecher berichten auf dem Webmaster Central Blog, dass Google die Übernahme dieser Funktion ab dem 21. August für alle Nutzer global in der Beta ausspielt.

Screenshot des neuen Link-Report aus Google Search Console Beta - 21. August 2018

Im Gegensatz zu der bekannten Variante soll die neue Version allerdings etwas anders aufgebaut sein bzw. die früher separaten Reports Links zu Ihrer Website (engl. Links to your site) und Interne Links (engl. Internal Links) miteinander kombinieren.

Quelle: https://webmasters.googleblog.com/2018/08/links-mobile-usability-and-site.html

Die neue Google Search Console verlässt den Beta-Status – 4. September 2018

Etwas überraschend hat Google an 4. September 2018 die GSC aus dem Beta-Status entlassen. Damit gelangt man beim Aufruf des Tools auch direkt auch in die neue Version. Google begründet diesen Schritt damit, dass mit Implementierung der noch fehlenden Funktionen Manual Actions und Hinweise für Sicherheitslücken in die neue Oberfläche die meisten Features übernommen seien. Laut Google Webmaster Central Blog seien die Arbeiten bzw. angedachten Erweiterungen allerdings noch längst nicht abgeschlossen.

Google Search Console verlässt den Beta-Status
Screenshot: Google Search Console verlässt den Beta-Status

So spendierte man im Zuge des aktuellen Statuswechsels der neuen GSC gleich auch noch ein Update des URL Inspection Tool, mit dem sich fortan für jede URL eine Live-Version anfordern und überprüfen lässt. In Sachen Debugging natürlich sehr praktisch. Da sich hierüber auch das erneute Crawlen bzw. die Neuindexierung einer URL anstoßen lässt, ist dies zugleich wohl die Modernisierung des früheren „Abruf wie durch-Google“-Reports aus dem Crawling-Modul.

Die alte GSC ist natürlich nach wie vor per Navigation verfügbar und dürfte auch noch einige Zeit ihren Dienst verrichten. 🙂

Quelle: https://webmasters.googleblog.com/2018/09/the-new-search-console-is-graduating.html

Weitere Informationen zum Beta-Test der GSC

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